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Argumente

Die Stadt Zürich ist ein Erfolgsmodell. Sie überzeugt Jahr für Jahr mit einer auch im weltweiten Vergleich hervorragenden Lebensqualität. Sie erbringt erstklassige Leistungen (Schulen, Spitäler, EWZ, Abfuhrwesen, Wasserversorgung, VBZ, Polizei, Sanität, Feuerwehr, Hoch- und Tiefbau etc.). Diese Erfolge kommen allen zugute. Sie ohne Grund aufs Spiel zu setzen, wäre fahrlässig.

  • Stadträtinnen und Stadträte abschaffen heisst Leistungen reduzieren. Weniger Stadträtinnen und Stadträte heisst weniger bezahlbare Wohnungen, weniger Velowege, weniger 2000-Watt-Massnahmen, weniger Service public
  • Service public effizienter machen statt aushöhlen und privatisieren. Man kennt das Spielchen: «Gewinne privat, Verluste dem Staat.» Privatisierungen bringen immer nur wenigen etwas. Wir wollen lieber die Effizienz steigern statt ausgliedern.
  • Zürich will anspruchsvolle Ziele erreichen. Soll Zürich geschwächt werden? Sicher nicht. Themen wie kommunaler Wohnungsbau, Tagesschulen, Energiewende, Beteiligungen etc. gehören zum Service public, der stark sein muss, um weiterhin so gut zu funktionieren.
  • Zürich wächst – die Herausforderungen werden grösser. Sollen wir den massiven Herausforderungen der Zukunft mit einem Schrumpf-Stadtrat statt mit ausgereiften Konzepten begegnen? Unsere Antwort ist ein klares «Nein».
  • Zürichs Zukunft gestalten. Ein demokratisches Gemeinwesen braucht die Debatte. Stadträtinnen und Stadträte führen sie. Sie sind die Verbindung zwischen Bevölkerung und Verwaltung. Weniger Stadtrat bedeutet mehr Einfluss für die nicht vom Volk gewählten Chefs der Verwaltung. Das schwächt die Demokratie.
  • Politische Vielfalt ist eine Stärke. Zürichs Stadtrat ist heute breit zusammengesetzt. Er vertritt dadurch breite Kreise der Bevölkerung, und es finden auch kleinere Parteien Platz. Den Stadtrat verkleinern heisst Vielfalt und politische Breite reduzieren – das fördert weder Effizienz noch Effektivität, sondern verstärkt lediglich die politische Polarisierung.

Unterstützer*innen

«Zürich fährt seit Jahrzehnten gut mit unserem 9-köpfigen und damit vielfältigen Stadtrat. Auch in der Zukunft soll dieser trotz enormer Arbeit Zeit finden, direkt mit den Menschen, den Quartieren und Vereinen sowie den Mitarbeitenden in Kontakt zu stehen. Dazu braucht es auch weiterhin 9 StadträtInnen! Und deshalb ein kräftiges NEIN zu 7 statt 9.»

Monika Weber, Alt-Stadträtin parteilos

«Weniger Sitze in der Exekutive schmälern die Parteienvielfalt. Es braucht verschiedene Parteien - nicht nur im Parlament, sondern auch im Stadtrat.»

Claudia Rabelbauer, Gemeinderätin EVP

«Die Initiative zielt auf den Bauch, mein Kopf hingegen sträubt sich! Wie sollen 7 Stadträte die immensen Aufgaben der Zukunft meistern? Ich lehne die Initiative ab, sie bringt absolut nichts!»

Gerold Lauber, Alt-Stadtrat CVP

«Das Erfolgsmodell mit 9 Stadträten ändern, nur damit es geändert ist? Ohne Grund, ohne Sinn, ohne Not? Ohne uns.»

Andreas Kirstein, Fraktionspräsident AL, Alternative Liste

«Wohnungen, mehr Velowege: Das erreichen wir dank motivierten städtischen Angestellten. Mit einer konzeptlosen Schrumpfkur für den Stadtrat, wie sie «7 statt 9» vorschlägt, erreichen wir das Gegenteil.»

Jean-Daniel Strub, Gemeinderat SP

«Wir treten in der Stadt Zürich ein für eine sinnvolle Verwaltungsreform. Aber nicht für eine unausgegorene Hauruck-Übung wie «7 statt 9».

Katharina Prelicz-Huber, Gemeinderätin Grüne

«Zürich hat einen starken Service public. Zum Beispiel im Gesundheitsbereich, in dem die Stadt mit ihren Angeboten für eine hochstehende Versorgung sorgt. 7 statt 9 schwächt den Service public. Dazu sage ich Nein.»

Andrea Nüssli, Zentrumsleitung Spitex Zürich

Medien

«Zürcher Alt-Stadtrat hält «7 statt 9»-Initiative für ein gefährlich-nebulöses Experiment»

NZZ vom 10.7.2018

«Der demokratiepolitische Wolf im Schafspelz»

Gastbeitrag im Höngger vom 16.8.2018

«Reformen kosten enorm viel Geld»

Diskussionsbeitrag von Alt-Stadtrat Gerold Lauber im «Züriberg» vom 6.9.2018

TalkTäglich zu «7 statt 9»

Polit-Diskussionssendung mit Katharina Prelicz-Huber vom 4.9.2018

Wie eine Operation an einem gesunden Menschen

Tagblatt der Stadt Zürich vom 5.9.2018

Stadtrat: Kleiner ist nicht immer besser

NZZ am Sonntag vom 1.9.2018

Komitee

Komiteemitglieder*innen

Walter Angst, Gemeinderat AL, Zürich | Marcel Bührig, Gemeinderat Grüne, Zürich | Andreas Burger, Informatiker, Zürich | Helen Glaser, Gemeinderätin SP, Zürich | Andreas Kirstein, Fraktionspräsident AL, Zürich | Peter Küng, Alt-Gemeinderatspräsident, Zürich | Markus Kunz, Fraktionspräsident Grüne, Zürich | Liv Mahrer, Präsidentin SP Stadt Zürich | Katharina Prelicz-Huber, Gemeinderätin Grüne, Präsidentin VPOD, Zürich | Claudia Rabelbauer, Gemeinderätin EVP, Zürich  | Jean-Daniel Strub, Gemeinderat SP, Zürich | Florian Utz, Gemeinderat SP, Zürich

Kontakt

Komitee 9gewinnt

c/o AL,
Molkenstr. 21,
8004 Zürich